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Ein letztes Mal………

Neuenhain, 7.Oktober 2012

Ja, es war das letzte Mal, das Beste Mal und das schönste Mal.

Cafe’ & Pop, Locker vom Hocker, hatte seine letzte Vorstellung. Und es war wunderbar.
In Bad-Soden Neunhain, also praktisch im Ausland, hat der Männerchor Praunheim noch einmal richtig zugeschlagen.
Okay, es war nicht ganz ausverkauft. Aber gerade deshalb war es einfach toll wie der ganze Chor sind hineingekniet hat, welcher Geist frei wurde, wie frei die Stimmen wurden und von welchem Chorgeist die ganze Revue wie von alleine ihren Lauf nahm.
Der Funke für das Feuer der Begeisterung sprang schon beim ersten Song auf das Publikum über und es ist bis zum Schluss nicht erloschen. So soll es sein. So muss es sein.
Phantastisch . Bravourös . Fulminant. Alte Wörter, aber es gibt kaum bessere.

Danke das ihr alle mitgezogen habt, ein großartiges Finale für lange Monate Arbeit.

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei, jawohl mein Schatz es ist vorbei.

Neue Würste warten auf uns.

Lucius Launhardt

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Als Monika Tango tanzte

Ein denkwürdiger Tag, der 24.06.2012 in Eschborn. Ein gelungener Tag.
Meilenweit von zu Hause. Ein einsamer Chor der sich dem wilden Publikum
erstmals außerhalb der Stadtmauern seiner Heimatstadt stellt.
Na ja, ganz so wild war das Publikum in Eschborn nicht, was ein wenig,aber nur
ein wenig vielleicht am Durchschnittsalter lag.
Dafür legten die Praunheimer eine gute, kurze Version ihrer Revue Cafe+Pop
auf die Bühne, die selbst einige der ältesten Besucher zum schmunzeln, lachen
und seit langem zu rhythmischen Bewegungen ihrer Beine animierte. Die Legende
sagt das einige bei dem Song „Alex“ sogar ihre Stöcke bedrohlich durch die Gegend
bewegten.
Aber absoluter Höhepunkt war der Auftritt von Monika zusammen mit dem Latin-Lover
des Chores. Sven „Boni“ Boneberger legte einen Tango „par exellence“ auf die Bühne.
Ohne Frage war die Monika vertretende Gummipuppe „Monika“ eine elegante Erscheinung.
Aber keine Vergleich mit dem Tänzer der leicht und fast schwerelos das Publikum
begeisterte. Göttlich. Ein großer, warmherziger Zusatzapplaus des fachmännischen Publikums
war die richtige Belohnung.
Es war ein Konzert der ungleichen Vorzeichen oder besser der nicht vergleichbaren
Chöre. Jeder hat seine Berechtigung und auch die Gastfreundschaft der Eschborner
Sangesdamen und , in der Minderheit Herren, war ausgesprochen gut.
Womit wir zum guten Service der Damen von den Happy Sisters kommen. Danke für Alles was ihr für die Chaostruppe des Praunheimer Männerchors tut, getan habt und, der Gott des
Gesangs soll es so richten, noch tun werdet. Danke.
Danke auch an Wilfried, der am letzten Abend vor der Sommerpause etwas ganz wichtiges
zum Chor und dem Auftritt in Eschborn gesagt hat: „Ich bin und war stolz auf euch
Männer.“
Und damit das nicht aus der Erinnerung verschwindet haben wir wieder eine Galerie von Bildern auf unsere Homepage gestellt. Wie gehabt einfach durchklicken.

Lucius Launhardt

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Ein Jahr geht schnell vorüber…..

ein erfolgreiches Jahr noch schneller. Und das war es, ein erfolgreiches Jahr.
Ein phänomenaler Herbstball, ein starkes Oktoberfest, viele souveräne Weihnachtsauftritte.
Und davor, dazwischen? Urlaub, Krankenhaus, kollektive Quarantäne? Nein, leider nicht.
Proben, Proben, Proben, ein kleiner schicker Videoclip und dann noch einmal Proben. Für das große Ziel. Die Revue.
Es ist eine Menge Arbeit. Ein ganzes Jahr Anstrengung, Anspannung, kleine Katastrophen, kleine Jubelfeiern, wunderbar. Jetzt fühlen wir es, die Revue Cafe + Pop wird großartig werden. Noch knappe zwei Monate dann wissen wir wie großartig.
Der Chor hat sich verändert. Er ist lustiger, lebensfreudiger und interessanter geworden.
Wir sind „der etwas andere Chor“ geworden. Obwohl die Besetzung, außer das sie größer
geworden ist, sich nicht geändert hat, ist ein starker Zusammenhalt spürbar und der Spaß von Jung und Alt zu experimentieren. Da schmettern Siebzigjährige und Dreißigjährige zusammen „another brick in the wall“ oder tanzen und singen einen Abba-Titel nach dem Anderen und bei Maffay`s „Ich wollte nie erwachsen sein“ sieht und hört man es , die werden nie erwachsen sein.
Am vierten März 2012 geht es los. Da ist Premiere. Toi,Toi,Toi. Halt da war noch etwas.
Ja klar. Proben, Proben, Proben und noch einen Videoclip. Mitte Februar. Na Prima.
Und 2013 wird der Chor 135 Jahre alt. Unfassbar.

Lucius Launhardt,  Januar 2012

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Peter, Michael und der Streuselkuchen.

Also eigentlich heißt es Streuselkuche , und wenn etwas schief gelaufen ist Hartekuche, und wenn es völlig daneben gegangen ist dann heißt es Weichgebamp. Also zumindest in Frankfurt.
Aber, etwas anderes. Was haben Peter Maffay, Michael Jackson , die toten Hosen , ABBA und ein Streuselkuchen gemeinsam? Na ja, sie spielen Hauptrollen. In der neuen Revue des Männerchors Praunheim.
Maffay, Jackson und viele andere Kollegen in Form ihrer Songs, der Streuselkuchen, und noch andere Kollegen von ihm, als einfacher Streuselkuchen. Sozusagen Streuselkuchen himself. Natürlich mit Bruder Kaffee. Vielleicht auch Schwester Milch?
Die Revue „Cafe + Pop „Locker vom Hocker“ lädt ein Am Anfang gibt es Kaffe und Kuchen und dann volle Kanne Songs an Songs. Natürlich live mit Band. 36 Männer zelebrieren Hits aus den letzten 60 Jahren. Schweiß treibende Performance aus 36 Männerkehlen und 36 Männerbeinen.
Stille Zeit? Weihnachtszeit? Von wegen. Der Männerchor arbeitet. Wenn er nicht unterwegs ist um Kinder, Papa,Mama,Opa,Oma,Dackel Moritz oder auch Onkel Karls lebendes Toupet mit wohlklingenden Weihnachtsliedern zu beglücken, dann arbeitet er an der Revue.
Da wird an Stimmen geschmirgelt, an Sätzen gefeilt, an Wörtern gewienert und hin und wieder wird ein Knoten aus dem geschwungenen Revuebein gebügelt.
„Im Märzen der Bauer sein Rössel anspannt“ singt der Chor auch, ab und zu, vielleicht bei den Landfrauen? Im März 2012 da geht es dann los mit der Revue. Cafe + Pop, locker vom Hocker. Mit Streuselkuche.

Lucius Launhardt, Dezember 2012

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