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Intakter Stadtteil durch aktive Vereine

Praunheim. Gesanglich genau getroffen mit „What a beautiful Sunday“ hatten die Happy-Singers vom Praunheimer Männerchor die Stimmung beim Neujahrsfrühschoppen des Praunheimer Vereinsrings – allerdings nur in der Zehntscheune. Der Weg zum historischen Gemäuer in der Graebestraße war bei Schneematsch und Nieselregen für die Besucher ziemlich beschwerlich. Doch sie ließen sich die gute Laune zum Jahresbeginn nicht vermiesen.

„Wir sind alle über vierzig“, intonierten die 16 Sänger und bewiesen unter der Leitung von Oliver Seiler, dass sie noch immer leidenschaftlich rote Lippen küssen wollen und alte Liebe wie ein neues Leben ist. Humorvoll begrüßte Vereinsringvorsitzender Peter Kraft die knapp 100 Gäste, darunter auch Ehrenmitglied Wilfried Roth, Moderator der Happy Singers und von Anfang an im Vorstand des Vereinsrings aktiv.

In seinem Kurzbericht freute sich Kraft über die Vielzahl der Helferinnen und Helfer, die in den Vereinen aktiv sind und „Praunheim zu einem intakten Stadtteil machen, auch wenn wir derzeit mit vielen Baustellen leben müssen“. Gleichwohl forderte er die Vereine zu einer „engeren Zusammenarbeit“ auf. Dadurch könne man die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer besser koordinieren und Parallelveranstaltungen vermeiden.

Am Politikertisch in der ersten Reihe saßenu. a. die Landtagsabgeordneten Ulrich Caspar (CDU) und Gernot Grumbach (SPD) sowie Ortsvorsteher Christian Wernet (CDU). Sie lobten einstimmig das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen. Ohne sie gäbe es kein gesellschaftliches Leben im Stadtteil und keine Identität mit Praunheim.

Armin Claus (SPD), langjähriger hessischer Sozialminister, machte als Vorsitzender des Stiftungsrats Praunheimer Werkstätten auf die Bedeutung dieser Einrichtung, die derzeit ein modernes Behindertenzentrum im Gewerbegebiet Heerstraße-Nord baut, aufmerksam. Eine Gesellschaft zeichne sich dadurch aus, wie sie mit Minderheiten umgeht. „Und in Praunheim klappt dies seit Jahren ganz hervorragend und hat Tradition.“ ralf

Jetzt ,endlich, ja, jetzt, ja, endlich……

Praunheim 29.10.2012

Jetzt ist es da, das neue Video vom Männerchor-Praunheim. Unser guter alter Ronny (der Sänger) musste herhalten um seinem alten Lied „Sierra Madre Del Sur“ ein neues Kleid zu schneidern. Oder, besser gesagt, eine neue visuelle Heimat zu geben. Der Männerchor-Praunheim hat keine Kosten und Mühen gescheut dieses „Werk“ zu meistern. Berge wurden erklommen, Ausrüstung zum erklimmen des Berges angeschafft, ein Tonstudio wurde einen ganzen Tag lang mit singenden „Krachslern „ belegt, die Beine der müden Bergwanderer zu letzten choreographischen Meisterleistungen gezwungen. Es ist eine audio- visuelle Rarität geworden. Gepaart mit einem Dancegroove erheben sich die Stimmen der in den Bergen die wahre Heimat suchenden Sangesbrüder, gleich einer außerirdischen Invasion, gen Himmel. Man fragt sich, was machen die da? Suchen sie das ich? Den letzten Kick? Oder einfach nur den weißen Kondor, der immer mal wieder unvermutet auftaucht? Und was macht dieser Taucher da? Ein Symbol? Eine geheime Botschaft? Eine kleine Schar stolzer Männer kämpft gegen das Langweiler-Image eines Männerchores, die müden Füsse des Chorgesangs, im Allgemeinen und im Detail. Und wenn am Ende einer umfällt, so knöpft sich der Rest der Bande doch immer wieder die unendliche Weite der Sierra Madre del Sur vor. Recht so.

Lucius Launhardt

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Die Erstbesteigung

Eschbach 13.Oktober 2012

Gelb und rot grüßte das welke Laub die einsamen Bergsteiger am frühen Morgen,
als eine illustere Gruppe gestandener Männer sich anschickte den Berg ihres Vertrauens
zu erklimmen.
Die Eschbacher Klippen, ein Bollwerk der Natur, fast unüberwindlich lagen sie vor ihnen.
Ausgerüstet mit Taucherflossen, Turnseilen, Engelsflügeln und einem Bauhelm ging es frisch
ans Werk, als die Dorfkirche gerade einmal 10.00 Uhr schlug.
Schon um 11.00 Uhr waren sie genommen , die Klippen und auch die Kräfte der Meisten zum Bergsport angetreten. Also wurde beschlossen das Ganze noch einmal zu wagen. Hinauf und hinunter , hinauf und hinunter. Immer ein frohes Lied auf den Lippen.
In diesem Fall war es immer nur ein und dasselbe Lied. „Sierra Madre, Sierra Madre“ kam immer und immer wieder locker aus den Kehlen der armen Bergwanderer. Auch deshalb weil ein mitgebrachter CD-Spieler es immer und immer wieder von sich gab.
Selbst bei der gemeinsamen Vesper gab dieser CD-Spieler nicht nach. Gnadenlos wurde das Lied in die Hirne und Herzen der Männer eingehämmert.
Und noch einmal, noch einmal , noch einmal.
Nach vier Stunden Bergsteigen, „Sierra Madre“ singen, Bergsteigen, „Sierra Madre“ singen,
war es dann so weit, die bis zur Schmerzgrenze geschädigten Köpfe und Beine gaben langsam aber sicher auf.
Ein letztes Mal noch fröhlich durch den Wald singend marschieren, natürlich mit „Sierra Madre“, und dann wieder zurück in die Zivilisation.
So mancher summte und sang auf der Fahrt nach Hause noch immer „Sierra Madre“.
Erstbesteigung mit Marketing. Oder so ähnlich.

Lucius Launhardt

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Ein letztes Mal………

Neuenhain, 7.Oktober 2012

Ja, es war das letzte Mal, das Beste Mal und das schönste Mal.

Cafe’ & Pop, Locker vom Hocker, hatte seine letzte Vorstellung. Und es war wunderbar.
In Bad-Soden Neunhain, also praktisch im Ausland, hat der Männerchor Praunheim noch einmal richtig zugeschlagen.
Okay, es war nicht ganz ausverkauft. Aber gerade deshalb war es einfach toll wie der ganze Chor sind hineingekniet hat, welcher Geist frei wurde, wie frei die Stimmen wurden und von welchem Chorgeist die ganze Revue wie von alleine ihren Lauf nahm.
Der Funke für das Feuer der Begeisterung sprang schon beim ersten Song auf das Publikum über und es ist bis zum Schluss nicht erloschen. So soll es sein. So muss es sein.
Phantastisch . Bravourös . Fulminant. Alte Wörter, aber es gibt kaum bessere.

Danke das ihr alle mitgezogen habt, ein großartiges Finale für lange Monate Arbeit.

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei, jawohl mein Schatz es ist vorbei.

Neue Würste warten auf uns.

Lucius Launhardt

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Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da

der bringt und das Oktoberfest, juchheirassa.

3.Oktober ist Festzeit in Praunheim. Oktoberfestzeit.
Obwohl es das Oktoberfest in dieser Form erst zum zweiten Mal gegeben hat, war es gut besucht, die Stimmung war pfundig und das Bier süffig.
Eine gesunde Heiterkeit als Grundstimmung und der unauffällige DJ sorgten für eine
entspannte Oktobermorgen-Atmosphäre.
Kind und Kegel fühlten sich beim bayrischen Dreikampf wohl und der anschließende
Endkampf im Maß-Stemmen zwischen Peter Scheit und Hermann Henkel war an Spannung
nicht zu überbieten. Siegte dann doch der ältere vor dem schöneren oder umgekehrt?
Man weiß es nicht.
Die Stimmung war jedenfalls super und auch der Männerchor und die anschließenden Happy-Singers trugen dazu ihren Anteil bei.
Nicht zu vergessen die Prämierung des schönsten Kostüms. Auch hier wurde Alter und Schönheit in salomonischer Weisheit berücksichtigt.
Danke an Alle die zum Gelingen des Oktoberfestes 2012 beigetragen haben, insbesondere aber unserer Gudrun ,die ja noch das Glück hat am 3.Oktober Geburtstag zu haben.
Das ist doch ein gutes Omen für die Zukunft.
Prost! Alle Miteinander.

Lucius Launhardt

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Morgens um 9 in den Performance Studios …

…. es ist sch… früh und die Kaffeemaschine brodelt still vor sich hin. Die Sänger des Männerchor Praunheim laufen wie die Gefängnisinsassen mit den Händen auf dem Rücken im Aufnahmeraum des Performance Studios auf und ab. Es ist das erste Mal in einem großen Studio. Das dauert. 20 Kopfhörer müssen verkabelt werden, Mikrofonständer aufgebaut, Mikrofone eingerichtet werden. Gott sei Dank es gibt Kaffee. Studiokaffe.
Schwarz, schwärzer , Studiokaffee. Das ist die Skala.
„Früh Morgens wenn ich früh aufsteh (muss) und ich in meine Noten seh“ kann ich davon ausgehen das erst einmal nur Luft kommt. Diese wird unter Leitung von Oliver Seiler erst einmal eingesogen und dann wieder ganz,ganz langsam ausgestoßen. Das ist Morgens eine Tortur. Es ist die Frage ob die Menschenrechte das erlauben.
Aber es hat geholfen. 3 Stunden konzentrieren. 3 Stunden Schwitzen. 3 Stunden singen. 3 Stunden für das nächste Video. Zunächst erst einmal nur der Song. Der wird noch nicht verraten. Erst am 27.Oktober beim Herbstball dann ist Premiere vom neuen Video und vom neuen Song.
Aber davon ist man um 9 Uhr morgens noch weit entfernt. Da ist das leckere Mittagessen bei Mama schon näher.
Freunde des mitteleuropäischen Gesangs. Wir waren gut. Euer Lucius.
Und übrigens. Danke schön Jörg.

Lucius Launhardt

Am Tag als der Regen kam.

Museumsuferfest 26.08.2012

Am Tag als der Regen kam.

Und er kam wirklich. Zwar nur tröpfchenweise, aber genervt hat er trotzdem.
Aber das war für den Männerchor Praunheim natürlich nur ein Klacks. In (fast)voller
Besetzung wurde auf breiter Front gegen die ungemütliche Wetterfront gesungen
was das Zeug hielt. Und auch der Schriftzug „Subaru“ vor, hinter und neben der Bühne
konnte nicht darüber wegtäuschen das hier nicht die „Subaru-Singers“ am Werk sind
sondern der Männerchor Praunheim.
Gut war es, Spaß hat es gemacht. Dem Männerchor und auch dem Publikum. Selbst der
ständig Auto putzende Subaru-Verkäufer, vergaß das Putzen und schaute zu.
Wieder ein paar Freunde mehr. Was will man mehr?

Lucius Launhardt

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ALS DIE T-SHIRTS SINGEN LERNTEN

Verschwitze Leiber in neuen T-Shirts. Ganz anders als der Rest des Zehntscheunenfestes
präsentierte sich der Männerchor Praunheim in neuem Outfit und klaren Aussagen.
„Wo Mann noch singt“ und „Vorsicht Sänger“ sagten ganz klar aus wo es langgeht. Neue Männer braucht das Land oder zumindest erst einmal neue T-Shirts.
Wie immer war das Zehntscheunenfest „der“ nationale Feiertag für die Praunheimer. Gut
gefüllt der Pfarrgarten, gut gefüllt die Gläser, gut gefüllt die Kehlen des Männerchor Praunheim, sowohl mit Nassem als auch mit Tönen.
Die waren zwar ab und zu überhitzt aber schließlich und endlich wurde doch der richtige
„Ton“ für das Publikum getroffen. Zugabe und noch einmal Zugabe und noch einmal Zugabe.
Hätte man die T-Shirts alleine auf der Bühne stehen lassen würden sie vielleicht noch immer
Zugabe rufen.
Zwei gelungene Abende, bei einem gelungen Fest, Mann lernt halt als T-Shirt nie aus.

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HITZE HAT`SE …

….Kühlung maant`se könnt`se bräuche.

So hätt dess Motto vom Ebbelwoifestes 2012 eichentlich laute müsse.
Brütend Hitz, lauter Ebbel in fester, in flüssiger und sogar in Fleischform
un mittedrin de Männerchor Praunheim. Ei was e Mischung.
Awwer, mer hamm`s dene gezeicht. Mer hamm dene gezeicht was gestandene
Männer trotz dem Gefühl midde in de Wüste zu stehe un nix zu trinke zu habbe
leiste könne.
Routiniert un locker, ei wie halt immer, wurd die Korzform der Revue einfach uff
die Bretter gebruzzelt. E bissie umgebaut war se ja, aber des iss halt ja des Salz uff
de Butter.
Beste Reaktione beim Titel „So lang mer Träume noch lebe kann“. Die mitgebrachte
Daschedüscher lockte nett nur Träne bei de Sänger aussem hinnerste Winkel des Auchappels,
auch einische Dame aussem Publikum hatte ihrn Spass.
So war`s halt doch e rund Sach, die Hitz, de Ebbelwoi un de Männerchor Praunheim.

Lucius Launhardt

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Als Monika Tango tanzte

Ein denkwürdiger Tag, der 24.06.2012 in Eschborn. Ein gelungener Tag.
Meilenweit von zu Hause. Ein einsamer Chor der sich dem wilden Publikum
erstmals außerhalb der Stadtmauern seiner Heimatstadt stellt.
Na ja, ganz so wild war das Publikum in Eschborn nicht, was ein wenig,aber nur
ein wenig vielleicht am Durchschnittsalter lag.
Dafür legten die Praunheimer eine gute, kurze Version ihrer Revue Cafe+Pop
auf die Bühne, die selbst einige der ältesten Besucher zum schmunzeln, lachen
und seit langem zu rhythmischen Bewegungen ihrer Beine animierte. Die Legende
sagt das einige bei dem Song „Alex“ sogar ihre Stöcke bedrohlich durch die Gegend
bewegten.
Aber absoluter Höhepunkt war der Auftritt von Monika zusammen mit dem Latin-Lover
des Chores. Sven „Boni“ Boneberger legte einen Tango „par exellence“ auf die Bühne.
Ohne Frage war die Monika vertretende Gummipuppe „Monika“ eine elegante Erscheinung.
Aber keine Vergleich mit dem Tänzer der leicht und fast schwerelos das Publikum
begeisterte. Göttlich. Ein großer, warmherziger Zusatzapplaus des fachmännischen Publikums
war die richtige Belohnung.
Es war ein Konzert der ungleichen Vorzeichen oder besser der nicht vergleichbaren
Chöre. Jeder hat seine Berechtigung und auch die Gastfreundschaft der Eschborner
Sangesdamen und , in der Minderheit Herren, war ausgesprochen gut.
Womit wir zum guten Service der Damen von den Happy Sisters kommen. Danke für Alles was ihr für die Chaostruppe des Praunheimer Männerchors tut, getan habt und, der Gott des
Gesangs soll es so richten, noch tun werdet. Danke.
Danke auch an Wilfried, der am letzten Abend vor der Sommerpause etwas ganz wichtiges
zum Chor und dem Auftritt in Eschborn gesagt hat: „Ich bin und war stolz auf euch
Männer.“
Und damit das nicht aus der Erinnerung verschwindet haben wir wieder eine Galerie von Bildern auf unsere Homepage gestellt. Wie gehabt einfach durchklicken.

Lucius Launhardt

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